Englisch als germanisch-romanische Mischsprache
Schon als der Gedanke an ein Studium noch in weiter Ferne lag, faszinierten mich die vielen fremden Wörter in meinem Heimatdialekt und die tiefgreifenden Unterschiede zwischen Dialekt und Hochdeutsch, die weit über den bloßen Wortschatz hinausgehen. Als ich dann englische Literatur zu lesen begann, begeisterten mich die vielen Wörter, die deutschen, lateinischen oder französischen Wörtern fast aufs Haar glichen und doch eine völlig andere Bedeutung hatten. Seither ließ mich die Sprachgeschichte nicht mehr los, all die kleinen in der Sprache verborgenen Hinweise auf den langen Weg, den die Völker bis zu ihrem heutigen Sein zurückgelegt haben.
Welchen Weg das Englische zurückgelegt hat, bevor es überhaupt zum Englischen wurde, beschreibt der Sprachwissenschaftler Theo Vennemann in der Neuen Zürcher Zeitung. Wer sich für Sprachgeschichte interessiert und noch nicht weiß, warum Englisch als germanisch-romanische Mischsprache bezeichnet wird, sollte sich diesen Artikel nicht entgehen lassen.



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